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Traumamuster Im Energiesystem verstehen

Traumamuster halten uns energetisch davon ab, erfüllende und glückliche Beziehungen zu führen, gesund zu sein und finanziell frei zu werden. Wenn du anfängst, Trigger zu entkräften, Muster zu erkennen und deine Strategien zu verändern, kann Heilung entstehen – und eine echte Verbindung zum Leben.
Wiederkehrende Muster – und der besondere Moment des Bewusstseins

Jeder Mensch folgt seinem ganz eigenen energetischen Fahrplan – einem inneren Programm, das von Geburt an aktiviert ist und sich in der Kindheit weiter vertieft. Im Alltag denken wir selten bewusst darüber nach, wie wir unser Leben gestalten. Wir laufen im Autopilot. Vieles fühlt sich an, als würde es uns einfach „passieren“ – als hätten wir damit nichts zu tun: die schwierig laufende Beziehung, das Minus auf dem Konto, der ungeliebte, stressige Job. Und so schimpfen wir in die Welt: „Warum ist die Welt nur so gemein zu mir?“

Selbstreflexion – der erste Schritt zur Veränderung

Die Fähigkeit, sich selbst zu reflektieren, ist eine besondere Kompetenz. Sie zeigt, dass du bereit bist, Verantwortung für dein Erleben zu übernehmen. Viele Menschen bleiben in der Haltung gefangen, die Schuld beim Gegenüber zu suchen – und stecken damit in der sogenannten Ego-Falle fest.


In dieser Dynamik wiederholen sich die gleichen Situationen dann immer wieder, nur mit anderen Menschen und in neuen Rollen.

 

Der Ausstieg ist möglich – er beginnt mit Bewusstsein, Mitgefühl und dem Mut, sich selbst ehrlich zu sehen und zu erkennen, wie wir uns immer wieder Begrenzen und Sabotieren.

Der Beginn deiner Veränderung

Wenn du dich aufmachst, deine Energie zu verstehen, beginnt eine tiefe Reise zu dir selbst. Es geht nicht darum, dich zu bewerten oder zu reparieren, sondern darum, dich zu erkennen und zu fühlen.

 

Ein Bindungstrauma hinterlässt Begrenzungen und Wunden im Energiesystem. Das lässt sich nicht einfach „wegzaubern“ – auch wenn manche selbsternannten Gurus das behaupten. Trauma braucht einen sensiblen, feinfühligen Ansatz, Zeit und Geduld.

 

Heilung geschieht dann, wenn du deine alten Strategien mit Bewusstsein und Mitgefühl betrachtest – und lernst, dich selbst in all dem zu halten.

 

Und ja: Später kann auch ein „Turbo“ dazukommen. Aber davor ist es ein Weg. Nimm dir die Zeit und würdige dein Nervensystem, das dich mit aller Kraft vor erneuter Verletzung schützen will. Lass uns den Tiger in dir erst beruhigen – und dann darf er frei sein.

Flight · Flucht

Du bist unruhig – wie ein Tiger im Käfig.
Dein Körper sucht nach Bewegung, dein Geist nach Ablenkung. 


Du vermeidest die Situation, indem du dich beschäftigst, planst oder funktionierst.


Perfektion gibt dir für einen Moment das Gefühl von Kontrolle – doch in Wahrheit trennt sie dich von deinem Fühlen.

Wie dein Nervensystem reagiert –
die vier Trauma-Reaktionen

Unsere Beziehungsmuster hängen eng mit den Reaktionsweisen unseres Nervensystems zusammen. Wenn alte Wunden oder Unsicherheiten berührt werden, reagiert unser Körper nicht rational, sondern instinktiv – mit Schutzmechanismen, die uns früher einmal geholfen haben zu überleben. Keine dieser Reaktionen ist „falsch“. Sie waren einmal lebensnotwendig – heute dürfen sie bewusst werden, damit du neue, sichere Wege in Beziehung findest.

Fight · Kampf

Du gehst in Konfrontation, willst dich behaupten oder kontrollieren, um Sicherheit zu spüren.


In dir entsteht Spannung, Energie, vielleicht auch Wut – ein Versuch, dich stark zu machen, um nicht verletzt zu werden. Hinter diesem Impuls liegt oft der Wunsch, gesehen, gehört und ernst genommen zu werden.


Kampf war einmal deine Art, dich zu schützen, wenn du dich ohnmächtig gefühlt hast.

Flight · Flucht

Du bist unruhig – wie ein Tiger im Käfig.
Dein Körper sucht nach Bewegung, dein Geist nach Ablenkung. 


Du vermeidest die Situation, indem du dich beschäftigst, planst oder funktionierst.


Perfektion gibt dir für einen Moment das Gefühl von Kontrolle – doch in Wahrheit trennt sie dich von deinem Fühlen.

Freeze · Erstarrung

Du fühlst dich leer, wie eingefroren – als wäre dein Inneres abgeschaltet. Es fällt dir schwer, dich zu bewegen, Entscheidungen zu treffen oder den Tag zu bewältigen.


Du ziehst dich zurück, vermeidest Kontakt, weil alles zu viel erscheint.
 

Dein Körper schützt dich, indem er dich in die Starre bringt – so musst du nichts fühlen, was damals zu überwältigend gewesen wäre.

Fawn · Anpassung

Du passt dich an und stellst deine eigenen Bedürfnisse zurück, um gemocht oder nicht abgelehnt zu werden.


Wenn du spürst, dass dich jemand mag, verschmilzt du schnell mit dem Gegenüber – in der Hoffnung, die Verbindung nicht zu verlieren.


Du hast gelernt, dich über andere zu orientieren: Du fühlst, was sie brauchen, bevor du dich selbst wahrnimmst. So bleibst du in Beziehung – doch der Preis ist, dass du dich selbst dabei kaum noch spürst.

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